Squeezed Light: from Inspration to Application

Neue eLISA/LISA Pathfinder website ist online: elisascience.org

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Die Vielfalt der Psychologie
Deutsche Gesellschaft für Psychologie tagt an der Ruhr Universität Bochum
...

16. September 2013

Aspekte des Wählerverhaltens - Ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer

Wie treffen Menschen ihre Wahlentscheidung? Welche psychologischen Faktoren oder Perspektiven spielen dabei eine Rolle und wie werden diese Faktoren in der psychologischen Wissenschaft untersucht? „Fest steht: Wahlentscheidungen sind eine komplexe Angelegenheit“, so Prof. Dr. Jürgen Margraf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs).

Ein neuer Ansatz zur Vereinigung von Allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenphysik

Was im Urknall geschah, lässt sich mit der heutigen Physik nicht beschreiben. Quantentheorie und Relativitätstheorie versagen in diesem nahezu unendlich dichten und heißen Anfangszustand des Universums. Erst eine übergeordnete Theorie der Quantengravitation, welche diese beiden Grundpfeiler der Physik vereinigt, könnte Aufschlüsse über den Beginn der Welt bringen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Golm/Potsdam und vom Perimeter-Institut in Kanada haben auf diesem Weg eine wichtige Entdeckung gemacht.

Hannover, 30. August 2013

LISA Pathfinder: vom CAD-Modell zur fertigen Hardware

Die LISA-Pathfinder-Mission hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Das Herzstück, die optische Bank, wurde in den Kernaufbau des Satelliten integriert. „Es ist ungeheuer befriedigend, zu sehen, wie die CAD-Modelle in richtige Hardware verwandelt werden“, sagt  Dr. Christian Killow (Scottish Universities Physics Alliance Advanced Fellow).

Hannover, Bonn, 29. August 2013

Einstein@Home findet in Archivdaten 24 bisher unbekannte Pulsare

Die geballte Rechenkraft von 200 000 Privatrechnern hilft Astronomen bei der Inventur der Milchstraße. Das Projekt Einstein@Home verbindet die Computer von Freiwilligen aus aller Welt zu einem globalen Supercomputer. Mit der Hilfe der Rechnerwolke durchsuchte ein internationales Team um Forscher der Max-Planck-Institute für Gravitationsphysik und für Radioastronomie Archivdaten des Parkes-Radioteleskops in Australien. Dabei entdeckte das weltumspannende Rechnernetzwerk mit neuartigen Analysemethoden 24 Pulsare – außergewöhnliche Sternreste mit extremen physikalischen Eigenschaften. Sie können als Prüfstand für Einsteins Relativitätstheorie dienen und unser Bild von der Gesamtpopulation dieser Himmelskörper vervollständigen.

Potsdam, 26. Juli 2013

Numerische Simulationen von Wissenschaftlern des AEI weisen erstmals eine Instabilität im Innern von Neutronensternen nach, die zu gigantischen Magnetfeldern führen kann. Diese Magnetfelder sind vermutlich für gewaltige Explosionen im All verantwortlich.

Wenn zwei Neutronensterne in einem Doppelsternsystem miteinander verschmelzen, entsteht zunächst ein ultradichter („hypermassiver“) Neutronenstern. Sein kurzes Leben endet mit einem dramatischen Kollaps zu einem Schwarzen Loch. Dabei wird möglicherweise ein kurzer Gamma-Blitz erzeugt, eine der gewaltigsten Explosionen, die wir im All beobachten können.

Armonik, NY, USA & Hannover, 22. Juli 2013

Helfen Sie mit Ihrem Smartphone bei der Heilung von Krankheiten und der Entdeckung neuer Sterne

Einstein@Home & IBM World Community Grid sind unter den ersten Projekten, die Spitzenforschung auf Android-Geräten ermöglichen

Nutzer des Android-Betriebssystems können sich nun über weitere Fähigkeiten ihrer Smartphones und Tablets freuen: das Entdecken neuer Sterne und die Suche nach AIDS-Medikamenten.

10. Juli 2013

Prof. Bernard Schutz wird Ehrenmitglied der International Society on General Relativity and Gravitation

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam freut sich über eine besondere Auszeichnung: AEI-Direktor Prof. Bernard F. Schutz wird zum Ehrenmitglied der International Society on General Relativity and Gravitation (ISGRG) ernannt.

Das Auswahlkomitee der wissenschaftlichen Gesellschaft würdigt damit seine

  • wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten: Schutz entwickelte wichtige Grundlagen für die Beobachtung des Universums mit Gravitationswellen. Unter den astrophysikalischen Objekten widmet er seine Aufmerksamkeit insbesondere instabilen rotierenden, relativistischen Sternen.
  • seine führende Rolle bei der Entwicklung von erdgebundenen und weltraumbasierten Gravitationswellen-Observatorien
  • sowie seine Innovationen im Hinblick auf wissenschaftliche Veröffentlichungen: Bernard F. Schutz ist Initiator und Mitherausgeber des Open-Access Online-Magazins www.livingreviews.org, das allen Wissenschaftlern einen unabhängigen und freien Zugriff auf wissenschaftliche Publikationen ermöglicht. Heute ist Schutz einer der international führenden Experten, die neue und zukunftsfähige Wege für wissenschaftliches Publizieren entwickeln.

23. Juni 2013

Physiker der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz Universität Hannover entwickeln neues Konzept, um die Empfindlichkeit von Gravitationswellendetektoren zu verbessern

Laserinterferometer messen winzige Abstandsänderungen mit hoher Präzision. Doch in diesen Instrumenten auftretendes Streulicht beeinträchtigt und begrenzt die Messgenauigkeit. Forscher des Albert-Einstein-Instituts Hannover haben nun erstmals gezeigt, wie sich mittels Laserlicht mit maßgeschneiderten Quanteneigenschaften eindeutig zwischen Messsignal und Streulicht unterscheiden lässt.

17. Juni 2013

Klimasatellit GRACE Follow-on startet 2017 mit neuer Technologie ins All

Veränderungen im Schwerefeld der Erde können künftig wesentlich präziser vermessen werden. Der internationalen Erdsystem- und Klimaforschung stehen dann, vom globalen bis hin zum regionalen Maßstab, neue Informationen für die Erforschung des Klimawandels zur Verfügung. Die Mittel für die deutsche Beteiligung an der deutsch-amerikanischen Satellitenmission GRACE Follow-on wurden jetzt bereitgestellt.

4. Juni 2013

Herzstück der LISA Pathfinder Mission erfolgreich getestet

Jede Weltraummission durchläuft vor ihrem Start ausführliche Tests, um sicherzustellen, das alle Elemente die immensen, beim Start wirkenden Kräfte überstehen und anschließend ihre Aufgaben im Weltraum erfüllen können. Die LISA Pathfinder-Mission (LPF) hat auf diesem Wege jetzt ein wichtiges Ziel erreicht.