Einstein Conference 2015:
A Century of General Relativity

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neue eLISA/LISA Pathfinder website ist online: elisascience.org

25. April 2016

Deutschland und die Niederlande kooperieren in der Gravitationswellenforschung

In Anwesenheit des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte haben Prof. Dr. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover und Prof. Dr. Stan Bentvelsen, Direktor des National Institut für Subatomare Physik (Nationaal instituut voor subatomaire fysica/Nikhef), Amsterdam, einen Vertrag zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Gravitationswellenastronomie unterzeichnet.

08. März 2016

Absolut ruhiges Satellitenlabor soll Schlüsseltechnologien für die Gravitationswellen-Messung im Weltraum überprüfen

Nach erfolgreichem Abschuss einer langen Reihe von Tests des Satelliten und der Nutzlast hat die ESA-Mission LISA Pathfinder ihre wissenschaftliche Missionsphase begonnen. Während der nächsten sechs Monate werden die Missionswissenschaftler hunderte Experimente durchführen, um den Weg für zukünftige Weltraumobservatorien wie eLISA zu ebnen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover sind wichtige Missionspartner.

LISA Pathfinder ist eine Satellitenmission zur Technologiedemonstration und befindet sich rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in Richtung der Sonne. Dort haben Missionswissenschaftler nun ein Weltraumlaboratorium aufgebaut, um den perfekten freien Fall zweier würfelförmiger Testmassen zu untersuchen. Das Team wird damit notwendige Technologien für zukünftige Gravitationswellen-Observatorien im Weltraum testen.

16. Februar 2016

Entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum wissenschaftlichen Missionsbetrieb im März

LISA Pathfinder ist eine Testmission, die Schlüsseltechnologien für die Messung von Gravitationswellen im Weltraum – wie den perfekten freien Fall zweier Testmassen– erproben soll. Nun wurde ein Meilenstein auf dem Weg zum wissenschaftlichen Missionsbetrieb erreicht, der am 1. März beginnen soll. Erstmals wurden die beiden Testmassen von LISA Pathfinder – zwei identische 46 mm große Würfel aus einer Gold-Platin-Legierung – von ihren Haltemechanismen freigegeben und schweben nun frei innerhalb des Satelliten. Ein unter Federführung und mit maßgeblicher Beteiligung von Hannoveraner Forschern entwickeltes Lasersystem vermisst den Abstand zwischen den Massen mit höchster Präzision.

11. Februar 2016

LIGO öffnet mit der Beobachtung von Gravitationswellen kollidierender schwarzer Löcher ein neues Fenster zum Universum
Entscheidende Beiträge von Forschenden der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz Universität Hannover

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler Kräuselungen der Raumzeit, sogenannte Gravitationswellen, beobachtet, die – ausgelöst von einem Großereignis im fernen Universum - die Erde erreichten. Diese Beobachtung bestätigt eine wichtige Vorhersage der von Albert Einstein im Jahr 1915 formulierten Allgemeinen Relativitätstheorie. Sie öffnet gleichzeitig ein vollkommen neues Fenster zum Kosmos.

13. Januar 2016

Erste Systeme der wissenschaftlichen Nutzlast erfolgreich eingeschaltet und getestet

Seit dem 3. Dezember 2015 befindet sich LISA Pathfinder im All und ist weiterhin auf dem Weg zu seiner Zielposition, die der Satellit Ende Januar erreichen wird. Missionswissenschaftler haben inzwischen erfolgreich die ersten Systeme der wissenschaftlichen Nutzlast eingeschaltet und getestet.

Zwischen dem 11. und 13. Januar 2016 wurden mit dem Lasersystem, der Data Management Unit und verschiedenen Systemen der Inertialsensoren erfolgreich wichtige wissenschaftliche Nutzlasten von LISA Pathfinder erstmals eingeschaltet und ihre Funktionsfähigkeit bestätigt.

LISA Pathfinder - Die Integration des Instruments in den Satelliten

Die hochsensible wissenschaftliche Nutzlast der LISA Pathfinder (LPF) Mission ist fertiggestellt und nach mehr als 10 Jahren intensiver Entwicklung in den Satelliten eingebaut worden. Die wissenschaftlichen Instrumente sind das Herz der Mission.

02. September 2015

Das neue LIGO-Magazin ist da. Hier finden Sie Informationen über die neuen Advanced LIGO-Detektoren und die künftige Zusammenarbeit der Gravitationswellenobservatorien mit anderen Teleskopen. Ziel der Zusammenarbeit ist, bestimmte Quellen von Gravitationswellen gemeinsam zu beobachten. Darüber hinaus gibt es im neuen LIGO-Magazin einen Beitrag über LISA Pathfinder, eine Rezension des Buches "Gravity's Ghost and Big Dog" und ein Interview mit Joseph H. Taylor. Er erhielt gemeinsam mit Russell Hulse 1993 den Nobelpreis für Physik für den indirekten Nachweis von Gravitationswellen.

1. September 2015

LISA Pathfinder auf dem Weg zum Start

LISA Pathfinder (LPF), die Testmission zur Erprobung neuartiger Technologien für das geplante Gravitationswellen-Observatorium eLISA, wird am 3. September 2015 zur Startvorbereitung zum Weltraumbahnhof in Kourou verschifft. „Wir haben vollkommen neue Technologien entwickelt, mit denen wir später den Sound des Universums einfangen wollen. Jetzt warten wir gespannt auf den Start und die ersten Daten“, so Prof. Dr. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Hannover und Professor an der Leibniz Universität Hannover.

04. August 2015

NASA-Begutachtung gibt grünes Licht für Zusammenbau der Satelliten

Das Satellitentandem GRACE Follow-On ist weiterhin auf dem bestem Weg zum Start im Jahr 2017. Zu diesem Ergebnis kam eine Begutachtung (system integration review) durch die hauptverantwortliche Raumfahrtorganisation NASA, die vom 21.-23. Juli stattfand. Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) in Hannover ist für das Design und die technische Umsetzung eines neuartigen an Bord befindlichen Laserinterferometers verantwortlich, das die Messgenauigkeit deutlich erhöhen soll.

29. Juli 2015

Max-Planck-Forscher finden Hinweise auf Aktivitätszyklen des Begleitsterns

Pulsare sind schnell rotierende, kompakte Überreste von Explosionen massereicher Sterne. Beobachten lassen sie sich anhand der Bündel aus Radio- und Gammastrahlung, die sie wie kosmische Leuchttürme ins All senden. Forscher des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) in Hannover haben nun ein Doppelsternsystem mit einem schnell rotierenden, sogenannten Millisekundenpulsar ganz genau vermessen. Die Wissenschaftler analysierten Archiv-Daten des Gamma-Weltraumteleskops Fermi mit neuen Methoden präziser als zuvor möglich. Dabei entdeckten sie Schwankungen in der Umlaufzeit des wechselwirkenden Doppelsternsystems, die sich durch magnetische Aktivitätszyklen des Begleitsterns erklären lassen.