Neuer Film über den Start der LISA Pathfinder Mission veröffentlicht

The Dawn of Multi-Messenger Astronomy:
GW170817

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neues Video in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des GATIS-Netzwerks

10. April 2018

Dauerhafte unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppe am AEI Hannover gegründet

Eine dauerhafte unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. M. Alessandra Papa ist am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover eingerichtet worden. Das Hauptziel der Arbeitsgruppe „Suchen nach kontinuierlichen Gravitationswellen“ ist der erste direkte Nachweis der von schnell rotierenden Neutronensternen ausgestrahlten Gravitationswellen.

22. März 2018

Issue 12 of the LIGO Magazine is now available and can be downloaded from http://www.ligo.org/magazine/.

This edition

  • First Detection of Gravitational Waves
    awarded Nobel Prize in Physics 2017
    Barry, Rai and Kip are LIGO‘s Laureates p. 24
  • Black Hole Binary GW170814
    The first triple detection p.23
  • ... and a squeezing roadtrip to the Virgo detector.
12. März 2018

Dr. Jean-Luc Lehners vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik erhält einen Consolidator Grant des European Research Council (ERC)

Bereits zum zweiten Mal ist der Leiter der Max-Planck-Forschungsgruppe „Theoretische Kosmologie“ beim ERC erfolgreich: 2010 konnte Lehners mit einem ERC Starting Grant seine erste eigene Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik aufbauen. Im November 2017 wurde sein neuer Forschungsantrag bewilligt. Nun sind die Verträge unterschrieben: während der nächsten fünf Jahre erhält Lehners 1,24 Millionen Euro für die Untersuchung von Quanteneffekten im frühen Universum.

28. Februar 2018

Verteiltes Rechenprojekt findet zwei schnell rotierende Neutronensterne in Daten des Weltraumteleskops Fermi

Das verteilte Rechenprojekt Einstein@Home aggregiert von zehntausenden Freiwilligen aus aller Welt gespendete Rechenleistung. In einer Durchmusterung des Himmels im Gammastrahlenbereich hat dieses Computernetzwerk nun zwei zuvor unbekannte schnell rotierende Neutronensterne in Daten des Weltraumteleskops Fermi entdeckt. Während alle anderen solchen Millisekundenpulsare auch mit Radioteleskopen beobachtbar sind, ist eine der beiden Entdeckungen der erste Millisekundenpulsar, der sich nur anhand seiner pulsierenden Gammastrahlung nachweisen lässt.

20. Februar 2018

Im Februar 2018 hat Dr. Alexander Blum (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, MPIWG) seine Max-Planck-Forschungsgruppe „Historical Epistemology of the Final Theory Program“ gegründet. Die neue Gruppe wird in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) Forschung in Physik und Wissenschaftsgeschichte zusammenzubringen.

5. Februar 2018

Neue Ergebnisse von LISA Pathfinder übertreffen die Anforderungen für das zukünftige Gravitationswellen-Observatorium LISA bei weitem

Die endgültigen Ergebnisse des ESA-Satelliten LISA Pathfinder (LPF) wurden heute veröffentlicht. Das LPF-Team – darunter Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und der Leibniz Universität Hannover – verbesserte die ersten Ergebnisse von Mitte 2016 signifikant; zum Einsatz kamen neue Daten, die vor dem Ende der Mission gewonnen wurden. LPF hat nun die Anforderungen an Schlüsseltechnologien von LISA, dem zukünftigen Gravitationswellen-Observatorium im All, um mehr als einen Faktor zwei im gesamten Beobachtungsband übertroffen. LISA soll im Jahr 2034 als ESA-Mission ins All starten und wird mit der Messung niederfrequenter Gravitationswellen von verschmelzenden extrem massereichen schwarzen Löchern aus dem gesamten Universum und zehntausenden Doppelsternen in unserer Galaxie „lauschen“.

25. Januar 2018

Eine am Albert-Einstein-Institut entwickelte Quetschlichtquelle soll Virgo zukünftig noch empfindlicher ins All lauschen lassen

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) Hannover und des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover hat für den Gravitationswellen-Detektor Virgo nahe Pisa fortschrittliche Spitzentechnologie – eine sogenannte Quetschlichtquelle – entwickelt. Nun lieferten Hannoveraner Forschende den Aufbau dorthin, nahmen ihn in Betrieb und übergaben ihn an die Virgo-Kolleg*innen. Damit soll Virgo ab Herbst 2018 gemeinsam mit dem weltweiten Netzwerk der Gravitationswellen-Detektoren empfindlicher nach Einsteins Gravitationswellen lauschen als jemals zuvor.

22. Januar 2018

Bevor eine ESA-Mission zum Start rollen kann, muss sie eine Reihe von Prüfverfahren durchlaufen, die ihren Entwicklungsstand sicherstellen.  Das zukünftige weltraumgestützte Gravitationswellen-Observatorium, die Laser Interferometer Space Antenna (LISA), hat nun sein Mission Definition Review (MDR) mit Bravour bestanden.

16. Januar 2018

AEI-Forscherin in der Gruppe der Professorinnen und Professoren ausgezeichnet

Prof. Michèle Heurs, Professorin am Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover und dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI), erhält im Jahr 2017 den Preis für exzellente Lehre der Leibniz Universität Hannover in der Gruppe der Professorinnen und Professoren. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde am 12. Januar 2018 im Rahmen des Neujahrsempfangs des Präsidenten und der Dekane im Lichthof des Hauptgebäudes überreicht.

01. Januar 2018

Der Experte für numerische Astrophysik wird die Kompetenz des Instituts in den Bereichen numerische Relativitätstheorie, Astrophysik und fundamentale Gravitationstheorie stärken und erweitern. Shibata gründet eine neue Abteilung zur numerischen und relativistischen Astrophysik.

Die Entdeckung von Gravitationswellen, abgestrahlt bei der Verschmelzung von binären schwarzen Löchern und Neutronensternen, markierte einen Durchbruch in der Astronomie und Astrophysik und hat ein neues Fenster in unser Universum geöffnet. Masaru Shibata vom Yukawa Institut für Theoretische Physik an der Universität Kyoto ist ein weltweit anerkannter Experte für numerisch-relativistische Simulationen von astrophysikalischen Ereignissen, die Gravitationswellen erzeugen.