Potsdam/Hannover, 18. Januar 2012

eLISA/NGO is a new concept for observing gravitational waves in space.

eLISA/NGO (evolved Laser Interferometer Space Antenna/New Gravitational Wave Observatory)
will add a new sense to our perception of the Universe - for the first
time we will observe e.g. Black holes and Neutron stars directly and
gain unique information about the behaviour, structure and early history
of the Universe.

eLISA/NGO will open the gravitational wave

Potsdam, 03. November 2011

AEI-Wissenschaftler berichtet bei Falling-Walls-Konferenz in Berlin

Dr. Jean-Luc Lehners vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) gehört zu den 20 internationalen Spitzenwissenschaftlern, die am Mittwoch, dem 9. November auf der Falling-Walls-Konferenz im Berliner Radialsystem über die Grenzen des Wissens und deren Überwindung sprechen werden. Zu dieser Konferenz werden einmal jährlich weltweit führende Wissenschaftler eingeladen, um über solche wissenschaftliche Durchbrüche zu berichten, die die  Welt verändern könnten.

Potsdam, 17. Oktober 2011

Prof. Dr. Hermann Nicolai und Prof. Dr. Niklas Beisert wurden zur 25. Solvay-Konferenz für Physik nach Brüssel eingeladen

Eine besondere Ehre ist Prof. Dr. Hermann Nicolai, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI), und Prof. Dr. Niklas Beisert, bis vor kurzem am AEI und heute an der ETH Zürich tätig, zuteil geworden: Sie wurden zur 25. Solvay-Konferenz für Physik eingeladen, die vom 19. bis 22. Oktober 2011 in Brüssel stattfindet.

5. August 2011

Test neuer Technologien

Wissenschaftler der beiden europäischen Gravitationswellen-Observatorien GEO600 (Deutschland/Großbritannien) und Virgo (Italien) haben mit einer gemeinsamen Messkampagne begonnen, die bis September 2011 andauern wird. Während dieses so genannten Science Runs messen beide Observatorien erstmals gemeinsam in höheren Frequenzbereichen. Gleichzeitig werden Technologien für die zweite Generation der Gravitationswellendetektoren getestet. Für Virgo ist es der letzte Science Run vor dem Umbau zu einem Gravitationswellen-Detektor der nächsten Generation, zu Advanced Virgo.

Potsdam, 28. Juni 2011

Die Universität Glasgow verleiht am 30. Juni 2011 Professor Bernard F.
Schutz, Direktor am Albert-Einstein-Institut, die Ehrendoktorwürde.

Die Universität Glasgow verleiht am 30. Juni 2011 Professor Bernard F.
Schutz, Direktor am Albert-Einstein-Institut, die Ehrendoktorwürde. Die Universität würdigt damit seine international bedeutenden Beiträge zur Theoretischen Astrophysik.

„Die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Glasgow ist eine ganz besondere Auszeichnung für mich. Sie unterstreicht auch die Bedeutung der theoretischen Astrophysik für die Gravitationswellenastronomie“, so Prof. Bernard F. Schutz.

Potsdam, 27 Mai 2011

Ein Observatorium in Japan, Australien oder Indien würde die Wahrscheinlichkeit, Gravitationswellen zu messen, dramatisch erhöhen

Detektoren in den USA, Deutschland und Italien liegen auf der Lauer, um einem von Albert Einsteins letzten Geheimnissen auf die Spur zu kommen: Gravitationswellen. Bisher gelang es nicht, diese Krümmungen der Raumzeit direkt nachzuweisen. Würden die vorhandenen Detektoren jedoch anders über die Erde verteilt, stiegen die Chancen um mehr als das Doppelte.

Zu diesem Ergebnis kommt Bernard F. Schutz, Direktor am Golmer Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), in einer neuen Studie. Und eine weitere Verbesserung ließe sich mit dem Bau zusätzlicher Gravitationswellen-Observatorien erzielen.

Cascina, 20, Mai 2011

Ein neues Zeitalter für die Astronomie

Den Urknall und Schwarze Löcher beobachten: Pläne für revolutionäres neues Observatorium werden vorgestellt.

Wissenschaftler präsentieren heute den Entwurf für das Einstein-Teleskop (ET) – Europas gemeinsamer Detektor der nächsten Generation, der das Universum im Gravitationswellenspektrum beobachten wird.

Ein neues Zeitalter für die Astronomie rückt näher: Die vom geplanten Einstein- Teleskop gemessenen Gravitationswellen - winzige Verzerrungen der Raum-Zeit, die durch kosmische Katastrophen wie verschmelzende Schwarze Löcher und kollabierende Sterne entstehen – werden es sogar ermöglichen, die ersten Momente nach dem Urknall zu erforschen. Dies ist mit heutigen astronomischen Methoden nicht möglich.

Potsdam, 13 April 2011

Planetenwissenschaftlern in Paris eine neue Phase im Auswahlverfahren um die nächste große Mission im Rahmen ihres Cosmic Vision Programms eingeleitet.

Zu den Favoriten gehörte das erste Gravitationswellen Observatorium im All, LISA (Laser Interferometer Space Antenna), dem zuvor bereits in den USA eine hohe wissenschaftliche Priorität eingeräumt wurde: zunächst 2007 durch die NASA im Rahmen des Beyond Einstein Review, dann im August 2010 durch amerikanische Astronomen beim Decadal Review of Astronomy. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass die NASA aufgrund erhöhter Kosten für das James Webb Teleskop an anderer Stelle große Summen einsparen muss. Daher wird die amerikanische Weltraumbehörde sich nicht mehr als gleichwertiger Partner der ESA an den für die nahe Zukunft geplanten großen Missionen beteiligen können.

Potsdam, 8. April 2011

Simulation kollidierender Neutronensterne erklärt die Ursache dieser kosmischen Strahlenausbrüche

Seit Jahren geben sie Rätsel auf: Jene kurzen Blitze im Gammalicht, die binnen Sekundenbruchteilen mehr Energie freisetzen als unsere Galaxie mit ihren 200 Milliarden Sternen in zwölf Monaten. Was steckt hinter diesen Ausbrüchen? Forscher um Luciano Rezzolla sind am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik der Lösung einen Schritt näher gekommen. Auf dem Supercomputer des Instituts simulierten sie in sechswöchigen Rechnungen die Verschmelzung zweier Neutronensterne zu einem Schwarzen Loch. Dabei entstand ein starkes Magnetfeld entlang der Rotationsachse.

Potsdam, 7. April 2011

Dr. Barry Wardell erhält einen mit 500 Euro dotierten Preis des renommierten Institute of Physics (IoP) für seine exzellente Doktorarbeit.

Was haben Probleme der Finanzmathematik und der Seismologie mit der Berechnung Schwarzer Löcher gemeinsam? Bei ihrer wissenschaftlich exakten Beschreibung helfen die sogenannten „Greenschen Funktionen“, ein mathematisches Werkzeug für die Lösung von partiellen Differentialgleichungen. In seiner prämierten Arbeit entwickelte Barry Wardell innovative Techniken zur Berechnung der Greenschen Funktionen mit dem Computer. Der Preis wurde jetzt im Rahmen einer Konferenz an der Universität Glasgow überreicht.

Potsdam, 7. April 2011

Das Paar entpuppt sich als Testkandidat für die Allgemeine Relativitätstheorie

Neutronensterne sind Exoten. Sie bestehen aus Materie, die viel dichter gepackt ist als gewöhnlich und rotieren mit hohem Tempo um die eigene Achse. Dabei senden sie Strahlung aus und werden häufig als Pulsare im Radiowellenbereich sichtbar. Forscher des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover haben im Rahmen der internationalen PALFA-Kollaboration und dank engagierter Teilnehmer am Projekt Einstein@Home nun einen Pulsar entdeckt, der gemeinsam mit einem Weißen Zwerg – einer ausgebrannten Sonne – einen perfekten Kreistanz aufführt. Anhand des sogenannten Shapiro-Effekts wollen die Forscher das Paar wiegen. (Astrophysical Journal Letters, 732/1 L1)

Potsdam, 4. April 2011

Schnellster Rechen-Cluster in Berlin-Brandenburg: Wissenschaftsministerin Sabine Kunst weiht neuen Hochleistungsrechner Datura am Albert-Einstein-Institut ein

2400 Prozessoren, 200 Server, 4,8 TeraByte Arbeitsspeicher und eine maximale Rechenleistung von 25,5 TeraFlops – das entspricht 25.500 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde – dies sind die Eigenschaften des neuen Hochleistungsrechners Datura, mit dessen Hilfe Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) ab sofort die Zusammenstöße Schwarzer Löcher und Neutronensterne berechnen.

Hannover, 01. März 2011

J1952+2630 – ein Neutronenstern in Begleitung

Neutronensterne sind Exoten. Sie bestehen aus Materie, die viel dichter gepackt ist als gewöhnlich: Die Masse der Erde würde unter diesen Bedingungen auf einen Radius von rund 130m zusammengepresst. Zudem drehen sich Neutronensterne mit hohem Tempo um die eigene Achse, senden dabei Strahlung aus und werden häufig als Pulsare im Radiowellenbereich sichtbar. Forscher um Prof. Bruce Allen vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Teilinstitut Hannover, haben in internationaler Zusammenarbeit (PALFA) nun einen weiteren solchen Pulsar entdeckt.

Hannover, 04. Februar 2011

An der Schwelle zu einer neuen Astronomie – Generationswechsel bei den Gravitationswellendetektoren: Fazit und Ausblick.GEO600 horcht bis 2015 allein ins All

Die Wissenschaftler des Albert-Einstein-Instituts Hannover (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und Leibniz Universität Hannover) sowie ihre britischen Kollegen beenden derzeit die erste Phase ihres großangelegten Experimentes GEO600. Seit mehr als zwei Jahrzehnten entwickeln und erproben die Physiker dort Technologien für Gravitationswellendetektoren. Jetzt ist das Ende der ersten Etappe auf der Jagd nach den Gravitationswellen erreicht: die Messinstrumente funktionieren in allen Observatorien des internationalen Netzwerks wie erwartet. Sowohl das deutsch-britische GEO600-Observatorium als auch die beiden LIGO-Detektoren in den USA und das Virgo-Experiment in Italien arbeiten äußerst zuverlässig und hochpräzise. Damit sind die Voraussetzungen für die nächste Generation von Gravitationswellenobservatorien geschaffen.

Hannover, 14. Januar 2011

Prof. Karsten Danzmann in die Akademie der Wissenschaften in Hamburg berufen

Für seine international führende Rolle auf dem Gebiet der Gravitationswellenforschung wurde Prof. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und Leiter des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover, zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gewählt.

Er wird bei dem norddeutschen Wissenschaftsbund künftig in der Arbeitsgruppe „Neue Herausforderungen der Kosmologie“ mitwirken. Heute Abend heißt die Hamburger Akademie ihre neue Forscherriege offiziell willkommen.

Potsdam, 11. Januar 2011

Den Urknall erforschen: Jean-Luc Lehners gründet neue Arbeitsgruppe am Albert-Einstein-Institut

Dr. Jean-Luc Lehners kommt mit einem der begehrten „ERC Starting Grants“ (Fördergeld des Europäischen Forschungsrats) an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) und wird hier während der nächsten fünf Jahre eine Forschungsgruppe zum Thema Stringkosmologie aufbauen.

Der Urknall zählt nach wie vor zu den größten Rätsel der Physik. Um die Entstehung unseres Universums zu begreifen, müssen Teilchenphysik und Kosmologie eng zusammenarbeiten. Die derzeit aussichtsreichste Theorie, die alle physikalischen Kräfte und Teilchen unter einen Hut bringt, ist die Stringtheorie.

Hannover, 21. Dezember 2010

Wertvolle Fracht auf hoher See: Hochleistungslaser aus Hannover unterwegs zu Gravitationswellendetektor in den Vereinigten Staaten

Die Suche nach Einsteins Gravitationswellen gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Dabei stelle man sich außerdem vor, dass die Nadel von ganz ähnlicher Natur ist wie das Heu selbst. Denn kosmische Gravitationswellen, winzige Erschütterungen von Raum und Zeit, sind schwer von irdischen Erschütterungen zu unterscheiden. So sind die Forscher auf effiziente Messinstrumente angewiesen, um ihre Nadeln, die Gravitationswellen, tatsächlich zu finden.

Potsdam, 30. Oktober 2010

Schüler lernen, wie Wissenschaftler denken

Dass Mathematik schön, dass sie faszinierend ist und überraschen kann, dass der Begriff „Faszination Forschung“ gerade auch für die Mathematik gilt, können viele Schüler/-innen nur schwer glauben.

Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein- Institut/AEI) in Potsdam und der Universität Siegen sowie das Netzwerkbüro Schule – Hochschule der Deutschen Mathematiker-Vereinigung sind deshalb jetzt angetreten, den Beweis zu erbringen: Mit dem neuen Mathematiklernspiel „modulis“ sollen Schüler/-innen der 5. und 6. Klasse künftig aus erster Hand erfahren, dass Mathematik etwas zutiefst Menschliches ist, mit dem man fast alles beschreiben kann: Eine der Grundlagen unserer modernen Gesellschaft.

Potsdam, 28. Oktober 2010

Attraktive Ausstattung der noch jungen Hochschulen in Brandenburg, doppelte Abiturjahrgänge im Westen – studieren in Osten wird immer beliebter.

Erstmals wirbt jetzt die Hochschulmarketingkampagne „Lieber studieren – in Brandenburg“ mit jungen HochschulGesichtern, engagierten Studierenden der Universitäten Potsdam und Frankfurt (Oder) und der Fachhochschule Brandenburg. Als Brandenburg-Botschafter ziehen sie „gen Westen“, um für ein Studium in Brandenburg zu werben.

Hannover, 12. August 2010

Einstein@Home-Projekt entdeckt neuen Pulsar

Computer im Ruhezustand haben sich als eine höchst effiziente Spielwiese für Astronomen erwiesen: Im Rahmen des Einstein@Home-Projektes haben jetzt drei Amateurwissenschaftler – ein Deutscher und ein amerikanisches Ehepaar einen neuen Radiopulsar entdeckt.

Sein Signal war in Daten des Arecibo Observatoriums  verborgen. Das nun in Science Express veröffentlichte Ergebnis ist die erste Entdeckung in den Tiefen des Alls mit Einstein@Home: Dieses Projekt nutzt die Rechenzeit, die rund 250 000 freiwillige Teilnehmer auf ihren Heim- und Bürocomputern aus 192 Ländern zur Verfügung stellen. Zu verdanken ist die Entdeckung Daniel Gebhardt von der Universität Mainz und Chris und Helen Colvin aus Ames, Iowa in den Vereinigten Staaten. Ihre Computer analysieren zusammen mit 500 000 weiteren Rechnern in der ganzen Welt Daten für Einstein@Home. (Im Schnitt stellt ein Teilnehmer zwei Computer zur Verfügung.)